DAS MAL, Galerie Paul Scherzer, Halle (Saale), 2025
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Nimm mir von der Stirn den Traum – das Mysterium der Realitäten, Galerie Blech, Halle (Saale), 2025
Werke von:
Katharina Gahlert
Susanne Henny Kolp
Christoph Liedtke
Katja Neubert
Julia Schleicher
Emanuel Schulze
Patti Stäbler
Setzen wir mit unserem künstlerischen Schaffen nicht der Unvollkommenheit der Welt unsere eigene Vorstellung entgegen – unsere eigene Antwort?
Ist nicht jedes Werk auch ein stiller Versuch, im Chaos einen Ort der Versöhnung zu schaffen, einen Raum für Trost, für Liebe, für das poetische Denken,
das sich nach Berührung und Einheit mit der Welt sehnt?
Inmitten der Unruhe unserer Zeit – im Schwindel der Ereignisse – ist Kunst ein Ort, an dem wir lernen, Wohnung zu nehmen.
Jenseits von Ideologie, Konfession oder Funktion ist sie das neutrale Mysterium, in dem sich ihre Akteur:innen auf je eigene Weise der Schönheit verpflichten.
„Die Wahrheit ist vielleicht unaussprechlich, aber wir können die Schönheit fragen, ob sie uns etwas von ihr verrät“, schrieb Inger Christensen.
Und so geschieht in der Kunst etwas Seltenes: Ein extrem subjektiver Weltzugang, der dennoch geteilt werden kann. Eine Begegnung zwischen Innen-
und Außenwelt, durchmischt, gespiegelt, vertausendfacht.
Sieben künstlerische Positionen treten in einen offenen Dialog – sie überlagern sich, verweisen aufeinander, ergänzen sich.
Im raumgreifenden Arrangement entstehen neue Bezüge, verschieben sich Lesarten, öffnen sich ungeahnte Bedeutungshorizonte.
Kuratiert von Katja Neubert und Christoph Liedtke, versammelt die Ausstellung künstlerische Positionen aus der hallischen Kunstszene,
die sich auf je eigene Weise dem Geheimnis der Realität annähern – tastend, suchend, schöpferisch.
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Wie der Schmetterling seine Flügelzeichnung stiehlt – eine Hommage an die Dichterin Inger Christensen, Galerie Paul Scherzer, Halle (Saale), 2023
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Matches II, Reinbeckhalle, Berlin, 2021
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Matches, A&O Kunsthalle, Leipzig, 2020
Matches
Kunstausstellung in der A&O – Kunsthalle in Leipzig
Match (Bedeutung): Begegnung, Treffer, Wettspiel, Partie, Spiel, Gleiches/Ähnlichkeit, Kombination, Spielpaarung, Partnerschaft, Rivalitäten, Allianz, Konflikt, Wechselwirkung, Kontrast, Vergleich, Konfrontation, Verhältnis, Zündhölzer, Streichhölzer.
„Matches“ intendiert eine Kunstausstellung die sich mit der diversen Bedeutung des Begriffes auseinandersetzt. Dabei werden 12 KünstlerInnen ihren Intensionen folgend auf verschiedene
künstlerische, persönliche, sowie soziale und politische Aspekte des Begriffes eingehen und formulieren.
Match: Das Zusammenspiel von KünstlerInn und Material, KünstlerInn und Thema oder auch Technik, die sich gefunden haben? Oder das Künstlerduo – zwei sich ergänzende Kräfte oder
Naturen die sich gegenseitig reizen und steigern? Galerie und KünstlerInn? Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld – Ringen zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Kraft der Rivalitäten in der Kunstwelt. Zündende Ideen?- Neukombination, Vergleiche, Annäherungen bis zur Zerreißenden Ähnlichkeit? Game, Play, Playing, die Partie in der Kunst. Die Begegnung in der Kunst. Das Spiel der Gegenüberstellung – der Vergleich. Wechselwirkung, Kontrastierung verschiedener Substanzen, Aggregate, Geschlechter, Charaktere, Materialien, Oberflächen, Texturen, Inhalten. Ganz und Gar das Hin und Her der Formen – die Arbeit der Formen – der Krieg, der Wettstreit der Formen im Leben. Konfrontation verschiedener Modelle, Entwürfe und Sichtweisen. Das Aufeinanderprallen, das Vermischen, das Zusammenfallen, Symbiose und Sympathie: Katze und Pavian, Falter und Orchidee. Im Ringen, im Streiten und Diskutieren, vorallem in Ergänzung und lustvollem Zusammenspiel für die Zukunft. Lasst die Geister aufeinander prallen und die Fäuste haltet Stille! Magic Matches:)!
MATCHES
Ausstellung in der A&O – Kunsthalle in Leipzig mit 12 Positionen
der KünstlerInnen des BLECH./Raum für Kunst Halle
In der Kunstausstellung „MATCHES“ prallen Gegenüberstellungen in jeglicher Spielart multimedial aufeinander.
Als gespaltene Person, Paar oder Teamsport eröffnet sich ein Spielfeld von Rivalität bis Super-Match.
Als ein Zusammenspiel von KünstlerIn/Material, KünstlerIn/Thema oder von KünstlerIn und KünstlerIn – zwei sich ergänzende Kräfte reizen sich und werden gesteigert.
Galerie und KünstlerInn? Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld – Ringen wir hier auch zwischen Freiheit und Abhängigkeit?
Wir exerzieren das Aufeinanderprallen, das Vermischen, die Symbiose und die Sympathie: Erzählerisch von Katze bis Pavian, Falter und Orchidee. Im Ringen, im Streiten und Diskutieren,
vorallem in Ergänzung und lustvollem Zusammenspiel arbeiten wir für die Zukunft. Lasst die Geister aufeinander prallen und die Fäuste auch.